Anfang
Mai fand in Dortmund wieder einmal die größte Hundeausstellung in
Deutschland, die Europasieger-Zuchtschau statt. Mit rund 5600
gemeldeten Hunden aus über 250 Rassen ein Besuchermagnet, der wieder
zahlreiche Hundefreunde aus nah und fern angezogen hat. Außer den
Hunden gab es hier auch ein reiches Angebot an Information und
Beratung.
Schon im Vorfeld war alles
perfekt durchorganisiert und wir waren gespannt, was uns dort
erwarten würde. Das Gelände war sehr groß und man musste relativ
weit vom Auto bis in die entsprechenden Hallen laufen. Die Hallen
waren ebenfalls sehr weiträumig, die Ringe ausladend und die ganze
Ausstellung sehr großzügig angelegt. Ohne Probleme fand man einen
ruhigen Platz und sogar viele Hundeboxen, die unbelegt waren.
Bereits am Freitag waren
unsere Rassen am Start, ca. elf Kaukasen und drei Asiaten. Der
Richter, Miroslav Zidar aus der Slowakei, nahm sich sehr viel Zeit
für jeden Hund, so dass wir erst am Nachmittag mit unseren Rassen in
den Ring kamen. Bei den Kaukasen machte der zweijährige Vinny Hunza
von Paul de Vilder aus Belgien den Europasieger und das BOB.
Europasiegerin wurde die drei jährige Gloria von der Rudeljahne von
Peter Bock, Hagen. Europajugendsieger wurden Chamal und Coco vom
Schmöckers Eck, beide im Besitz von Rüdiger Metz, Lüchow.
Alle drei gemeldeten
Zentralasiaten wurden in der Jugendklasse ausgestellt. Es siegte
mit „sehr gut 1“ der 16 Monate alte Baical von Udo Emmrich,
Krähenberg. Er wurde damit Europajugendsieger und machte das BOB.
Unser ROC – Hund Achim,
Besitzer Jürgen Haag, belegte mit „sehr gut 2“ den zweiten Platz.
Die 15 Monate alte ROC- Hündin
Doda Usully im Besitz von Thomas Reuland, wurde mit „gut
1“ bewertet. Es war ihr erster Auftritt auf einer Ausstellung und
sie war entsprechend nervös und unsicher.
Laut Katalog war auch ein
Südrussischer Owtscharka gemeldet. Da dieser jedoch erst am Samstag
ausgestellt werden sollte, wissen wir leider nicht, ob er auch
wirklich am Start war.
Außer den ausgestellten Hunden
sah man auch ein paar Besucher, die mit ihren Asiaten und Kaukasen
angereist waren und mit Interesse das Geschehen im Ring verfolgten.
Während der langen Wartezeit konnte dabei doch so manches
Fachgespräch unter Gleichgesinnten geführt werden. Uns aufgefallen
ist ein reinweißer, russischer Zentralasiate, der jedoch leider
kupiert war.
Fazit: Die Ausstellung hat
rundum Spaß gemacht, alles war bestens organisiert und wir kommen
nächstes Mal gerne wieder.
Red.
Fotos v. Oliver Meyer